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Mit seinem tiefen Wasser und den Ufern, die zum Teil steil abschüssig sind, zum Teil in sanfte Strände auslaufen, fasziniert der Idrosee sowohl Bergfreunde wie auch Seenliebhaber. In 370 m Höhe gelegen, ist er der höchstgelege See der Lombardei. Von Tennis über Reiten, Surfen und Segeln kann hier jede Sportart betrieben werden. An den Ufern findet man sowohl Touristensiedlungen und Campingplätze wie auch charakteristische Orte mit Hotels, Privatzimmern in Bauernhöfen, Restaurants, typischen Gasthäusern und Diskotheken.

Idro

Das Ortsbild von einst mit engen Gassen, eingesäumt von Steinhäusern und Gärten, die sich im Wasser spiegeln, wird sehr gepflegt. Besichtigen sollte man den schönen Tabernakel, die Orgel und den von den Boscaì geschnitzten Chor in der Pfarrkirche S. Michele sowie die Pfarre S. Maria ad Undas aus dem 14.Jh.

Anfo

Vielbesucht wegen seiner Strände, bietet Anfo auch eine schöne Altstand mit der Kirche S. Antonio mit Gemälden aus dem 14. und 15.Jh. Etwas außerhalb des Ortes steht die von den Venezianern 1486 erbaute und von Napoleon 1802, neu errichtete Festung "la Rocca", Schauplatz von Gefechten in venezianischer und napoleonischer Zeit. Garibaldi hatte 1866 hier seinen Kommandositz.

Bagolino

Zentrum sowohl von Sommer- wie auch Winterferien, ist das mitten in einer lieblichen Mulde in 800 m Höhe gelegene Bagolino einer der charakteristischesten Orte dieser Gegend. Reihen von alten, eng aneinander gedrängten Steinhäusern mit Laubengängen und Schmiedeeisengittern an den Fenstern werden von kleinen Plätzen mit Brunnen unterbrochen. In den Kirchen sind wahre Meisterwerke, so der herrliche Freskenzyklus der Da Cemmo aus dem 15.Jh. in der romanischen Kirche San Rocco und die von den "Boscaì" geschnitzten Barockaltare der Pfarrkirche. Der Karneval, der hier seit Jahrhunderten mit unveränderten Riten gefeiert wird, ist beliebt und bekannt (s. "Veranstaltungen, Folklore"). Etwas ganz Besonderes ist der Käse dieser Almen, der sehr würzige "Bagòss".

Die Valvestino

Dieses kleine, zwischen dem Idrosee und dem Gardasee gelegene Tal mit dem Monte Tombea ist landschaftlich sicher eine der schönsten und interessantesten Gegenden. Am bequemsten fährt man die Straße von Gargnano hinauf auf die Westseite des Gardasees, man kann aber auch von der Valsabbia die Straße von Capovalle fahren . In einer noch heilen Natur mit Wäldern, Felsen und einem See liegen zwei kleine besonders typische Orte – Magasa, von wo aus man auf die Hochebenen von Rest und Denai kommt, und in die Valvestino. Dieses Tal, eine wahre Oase unberührter Natur, ist der ideale Ausgangspunkt für erholsame Spaziergänge und Touren auf die Höhen.


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