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Das grüne und friedvolle Tal lud zum Meditieren ein

Rechts davon befindet sich das Oratorium Oratorio di Sant’Antonio, dessen Struktur auf das 14.- 15. Jh. hinweist. Die Freske der Muttergottes auf dem Throne zwischen Heiligen schreibt man dem Romanino oder Callisto Piazza zu.


Als sehenswert in Pisogne gelten weiterhin die Kirche San Fiorino auf der Strasse nach Lova, deren Presbyterium angeblich auf das 11. Jh. zurückgeht, und die Kirche San Fermo al monte (16. Jh.) mit einer Dreibogenlaube.
Der Spanier Amedeo Mendez de Sjlva, der später selig gesprochen wurde, errichtete 1469 das Kloster, das zugleich Wallfahrtskirche ist, der Hl. Jungfrau. Das Eingangsportal in simonischem Stein lässt man auf das 12. Jh. zurückgehen. Auf dem Triumphbogen der Kirche befinden sich 33 Fresken der Schule des Da Cemmo (zweite Hõlfte des 15. Jh.), die das Leben Jesu darstellen und deren Mittelpunkt die Kreuzigung bildet.
Eine Kreuzabnahme an der hinteren Wand der zweiten Kapelle links wird Paolo da Caylina zugeschrieben. Zu den Fresken der Chorkapelle, die von Pietro da Cemmo signiert sind (1475), zählt man die Vermählung der Jungfrau. Die Krypta und die Katakomben unter der Kirche bewahren in den unterirdischen Gõngen die Reste der Mönche auf, was vom makabren Geschmack des 17. Jh. zeugt. Im Kloster kann ausserdem die Zelle des Beato Innocenzo da Berzo besichtigt werden.


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